Erlebnisse in Portugal
Was Portugal und seine Archipele zu bieten haben
Portugal war das Ende der bekannten Welt, das sich als Anfang von allem herausstellte: Ausgangspunkt der großen atlantischen Entdeckungsfahrten und noch heute Startpunkt für einige der außergewöhnlichsten Ozeantörns der Welt. Das sind die Erlebnisse, die sich erst richtig erschließen, wenn man per Boot ankommt.
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Wale und Delfine auf den Azoren
Die Gewässer der Azoren sind eines der großen Wal-Schutzgebiete der Welt. Der Pottwal – das größte Raubtier mit Zähnen auf dem Planeten – ist dauerhafter Bewohner. Blauwale, Finnwale und Buckelwale passieren auf dem Weg ihrer Migration. Siebenundzwanzig Arten insgesamt, beobachtbar vom Boot aus auf spezialisierten Ausfahrten oder, mit echtem Glück, während einer Passage zwischen zwei Inseln. Die Wahlausgucker – Erben der einstigen Ausguckposten der alten Walfangstationen – lotsen die Boote noch heute per Funk von Land aus.
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Vulkanlandschaften einzigartig in Europa
Die Azoren haben Calderas, Vulkanseen, Fumarolen, Thermalquellen und Lavafelder, die jede Insel zu einem eigenen Ökosystem machen. Der Sete-Cidades-See auf São Miguel – zwei Seen in verschiedenen Farben im Krater desselben Vulkans – und die Calderas von Faial und Flores sind Landschaften, die es nirgendwo sonst in Europa gibt. Auf Madeira fallen über fünfhundert Meter hohe Klippen direkt in den Ozean und machen die Insel aus vierzig Meilen Entfernung sichtbar.
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Lissabon und die Geschichte der großen Entdeckungen
Das Denkmal der Entdeckungen, der Turm von Belém und das Jerónimos-Kloster stehen Meter vom Tejo entfernt, von dem aus die Expeditionen aufbrachen, die die Weltkarte neu zeichneten. Den Tejo hinaufzufahren, vor Belém zu ankern und mit dem Beiboot an Land zu gehen, um am Fuß dieses Denkmals zu stehen, ist eine Begegnung mit Geschichte, die kein noch so gutes Buch ersetzen kann.
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Atlantische Küche auf höchstem Niveau
Stockfisch in unzähligen Zubereitungsformen, Percebes aus dem Nordatlantik – von vielen als die beste Meeresfrüchte der Welt bewertet –, Amêijoas à bulhão pato, Algarve-Fischeintopf, Thunfisch-Açorda von den Azoren und schwarzer Degenfisch mit Banane aus Madeira. Die portugiesische Küche hat eine ebenso innige und ehrliche Beziehung zum Meer wie jede andere atlantische Küche – und eine ältere als fast alle.
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Meereshöhlen, Bögen und Algarve-Strände
Die Algarve hat das fotogenischste Gestein Europas: goldener Sandstein, vom Atlantik zu Bögen, Säulen, Meereshöhlen und Buchten geformt, die im Tagesverlauf die Farbe wechseln. Die schönsten – Praia da Marinha, die Benagil-Höhle, Ponta da Piedade – sind nur per Kajak oder Boot zugänglich und damit ein Erlebnis, das Seeleuten vorbehalten ist.
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Die Levadas und Madeiras Lorbeerwälder
Madeiras Lorbeerwald ist eines der ältesten und seltensten Ökosysteme der Welt: ein subtropischer Wald, der seit der Zeit vor den Eiszeiten überlebt hat und UNESCO-Weltnaturerbe ist. Die Levadas – die historischen Bewässerungskanäle, die die Insel wie Adern durchziehen – sind Wanderwege, die uralten Wald mit Wasser und Meerblick verbinden, der einem den Atem verschlägt.